Structural Imaging Group

Die Structural Imaging Group (Leitung: Dr. Alexander Seiler und PD Dr. René-Maxime Gracien) untersucht mittels moderner quantitativer und diffusionsbasierter MRT-Techniken strukturelle zerebrale Gewebsveränderungen außerhalb der makroskopischen Läsionen bei an Multipler Sklerose erkrankten Patienten und deren Beziehung zu funktioneller Umstrukturierung sowie zum klinischen/kognitiven Status und trägt zur Validierung und technischen Weiterentwicklung dieser Verfahren bei.

Zudem entwickeln wir Methoden zur optimierten Visualisierung fokaler kortikaler Dysplasien und untersuchen die Auswirkungen von Epilepsien auf die zerebrale Mikrostruktur.

Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt der Arbeitsgruppe stellen neurovaskuläre Erkrankungen dar. In diesem Bereich beschäftigen wir uns seit einigen Jahren mit der metabolischen und funktionellen Charakterisierung des „Tissue at risk“ beim akuten ischämischen Schlaganfall sowie der funktionellen Relevanz von Kollateralgefäßen beim Hirninfarkt sowie bei der chronischen zerebralen Hypoperfusion durch stenosierende Gefäßprozesse. Kürzlich konnten wir hier eine neue Methode zur quantitativen Erfassung des Kollateralstatus erfolgreich als Prädiktor des klinischen Outcomes bei Patienten nach Hirninfarkt validieren. Ein weiteres rezentes Projekt befasst sich der Identifikation mikrostruktureller Korrelate einer kognitiven Beeinträchtigung bei zerebraler Mikroangiopathie („Cerebral small vessel disease“).

Es bestanden/ bestehen Förderungen der strukturellen Bildgebungs-AG durch den SFB-TR 128, LOEWE CePTER, das Clinician Scientists Programm sowie die Else Kröner-Fresenius-Stiftung.

Weitere Informationen über die Arbeitsgruppe auf der BIC Website

Mitarbeiter

Publikationen

Kooperationen:

  • Prof. R. Deichmann, Leiter