Arzneimittelausgabe und -information

In der Arzneimittelausgabe findet die Belieferung von rund 70 Stationen mit Arzneimitteln und Infusionslösungen statt, so dass die meisten Stationen oder Funktionsbereiche täglich versorgt werden. Herzstück ist dabei das Arzneimittellager mit über 2.000 ständig vorrätig gehaltenen Arzneimitteln. Teilweise erfolgt die Lagerung bei Kühlschranktemperatur in einer begehbaren Kühlzelle. Die Arzneimittelkommission des Universitätsklinikums legt die Standard-Arzneimittel fest, die bei der Arzneimitteltherapie zur Anwendung kommen. Das Gremium tagt viermal im Jahr. Die Planung und Durchführung der Sitzungen der Arzneimittelkommission wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Harder, und dem Leiter der Klinikapotheke, Herrn Dr. Keiner, durchgeführt.

 

 

 

Neben der regelmäßigen Belieferung der Stationen und Funktionsbereiche findet zudem auch eine Notfallbelieferung mit dringenden benötigten Arzneimitteln statt, die im Bedarfsfall auch außerhalb der Dienstzeit der Klinikapotheke über den Rufbereitschaftsdienst erfolgt. In jedem Fall wird geprüft, ob die Arzneimittelanforderung plausibel und wirtschaftlich ist. Zu diesem Zweck steht für die Ärzte und die Pflege der Arzneimittelinformationsservice bereit, der ausführlich u.a. zu Therapiealternativen und Umstellungen auf die hausinterne Arzneimittelliste berät. Ergänzt wird dieser Service durch ein Arzneimittel Monitoring für ausgewählte Antiinfektiva in Zusammenarbeit mit der Infektiologie. Bei hochpreisigen Virustatika werden Großpackungen zu wirtschaftlichen Teileinheiten abgepackt und so ein weiterer Beitrag zum wirtschaftlichen Arzneimitteleinsatz geleistet.

 

 

 

Besondere Anforderungen bei der Durchführung und Dokumentation werden an die Versorgung mit Gerinnungspräparaten, Betäubungsmitteln und Arzneimittelimporten gestellt, die mit der notwendigen Akribie täglich geleistet werden. Um sicherzustellen, dass auch au