Themenschwerpunkte 2019

Eröffnet wurde das Symposium mit einem Vortrag zum Thema Evidence basierte Pflege von Frau Prof. Annegret Horbach von der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS).

Im Schwerpunkt Bedeutung von Screenings und Assessmentinstrumentenbetonte Herr Prof. Michael Schilder von der Evangelischen Hochschule Darmstadt die Nützlichkeit von Pflegediagnosen zur Abbildung der Pflegebedürftigkeit in der akutmedizinischen Versorgung. Herr Dr. Dirk Hunstein, Geschäftsführer der EPA-CC GmbH zeigte auf, wie klinische Pflegedaten für Patientensicherheit, Prozess-Steuerung und Personalplanung genutzt werden können. Aus der klinischen Praxis berichteten Frau Anna-Maria Zander und Herr Dr. Marco Baz Bartels über die Rolle der Pflege in der stationären Versorgung bei Kinderschutz und Inobhutnahme.

Das Themenfeld Edukation und Beratung wurde von Herrn Prof. Klaus Müller von der FRA-UAS mit der Frage nach deren Bedeutung für die Bewältigung akuter Erkrankungen eingeleitet. Aus der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin stellten Frau Sabine Philippi und Frau Miriam Ziegler die Elternschule im Kontext der Neonatologie vor. Frau Ute Große-Kunstleve, Gruppenleitung der onkologischen Tagesklinik berichtete von ihrer Erfahrungen mit der onkologischen Pflegeberatung in ihrem Arbeitsbereich.

Ganz im Sinne des Lernens an best practice Beispielen Stand der dritte Schwerpunkt des Symposiums Skill & Grade Mix und Patientenoutcomes. Aus der Charité Berlin berichtete Frau Dr. Manuela Bergjan wie durch die Entwicklung sogenannter Core Teams die pflegerischen Kompetenzen gebündelt werden. Die Integration unterschiedlicher Qualifikationen erläuterte Frau Inke Zastrow vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf anhand ihres Kompetenzmodells. Frau Elke Keinath ist seit 2010 als Pflegeexpertin ANP in der Klinik der Kaiserswerther Diakonie in Düsselsdorf tätig. In ihrem Beitrag erläuterte sie die Rolle einer Advanced Practice Nurse in der Patientenversorgung.

Den Fokus der interprofessionellen Zusammenarbeit aufgreifend, zeigte Herr Dr. Tobias Mai zum Abschluss auf, welche Chancen in der Ausdifferenzierung der Pflegeberufe bei der Mitgestaltung von Versorgungsprozessen liegen.

Zum Programm des 1. Frankfurter Akut-Pflegesymposium 2019

Herr Richard Schalk, pflegerische Leitung der Anästhesie, erhielt den 1. Preis im Wert von 100€ für sein Poster mit dem Titel:

„ Die Einflussnahme des Cuffs des Larynxtubus auf die Carotiden mit abgeleiteter zerebraler Perfusion als auch Erfassung der Neurologie und Auswirkungen auf die Pflegebedürftigkeit von Notfallpatienten – ein ANP-Modell“

Weitere Impressionen